The two piano sonatas op. 49, described in their first publication as "Sonates faciles", are often the first-ever Beethoven sonatas with which advanced piano pupils can demonstrate their ability. Their relatively high opus number is misleading, however, for both these two-movement works were composed at roughly the same time as the piano sonatas op. 10, between 1796 and 1798. The fact that they were actually published seven years later is presumably thanks to the business dealings of Beethoven's brother Carl, who initially offered them to several publishers without success. Finally, in 1805, a Viennese publisher relented and accepted them - not yet aware of the treasures that had fallen into his lap. These little masterpieces, cast in an easily manageable format, soon became highly popular. This Henle Urtext edition continues our successful revised series of Beethoven's sonatas under the auspices of Murray Perahia and Norbert Gertsch.
"Opuszahl is nich" ließ Brahms seinen verwunderten Verleger wissen, dem er 1869 seine Ungarischen Tänze zum Druck anbot. Er legte großen Wert auf die Feststellung, er habe lediglich populäre ungarische Melodien "gesetzt", nicht aber im eigentlichen Sinn neue Werke komponiert. So richtig diese Einschränkung ist - dem Erfolg der Stücke tat sie keinen Abbruch. Die Ungarischen Tänze zählen heute zweifellos zum Bekanntesten aus Brahms Feder. Die originale Fassung der Tänze 1-10 für Klavier zu vier Händen arrangierte Brahms selbst für Klavier zu zwei Händen. Diese wirkungsvollen Konzertstücke legen wir nun revidiert nach dem Text der neuen Brahms-Gesamtausgabe vor. Rolf Koenen bietet mit seinem Fingersatz die optimale Hilfestellung zur Bewältigung des komplexen Klaviersatzes.
Bachs Violinkonzerte zählen aufgrund der hohen Virtuosität zum Kernrepertoire. Bachs Autograph ist sehr sauber und fehlerfrei geschrieben. Einige wenige problematische Stellen sind in Fußnoten an Ort und Stelle kommentiert. Der Klavierauszug von Johannes Umbreit ist leicht und gleichzeitig gut klingend gesetzt, um eine Begleitung prima vista zu ermöglichen.
Vom wunderbaren Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester liegen die beiden um 1730 geschriebenen Solostimmen in makelloser Bach'scher Reinschrift vor. Der langsame Satz gilt als melodisches Glanzstück im Oeuvre des Komponisten. Im spielfreudigen Wettbewerb stehen sich die beiden Soloviolinen in nichts nach. So gehört das Konzert zu den meistgespielten und beliebtesten Werken Bachs.
Bartóks Mikrokosmos gehört zu den Meilensteinen der pädagogischen Klavierliteratur - und geht doch weit über ein "klassisches" Unterrichtswerk hinaus. Neben spieltechnischen Aspekten behandeln diese 153 in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad angeordneten Klavierstücke nämlich die Grundlagen kompositorischer Arbeit: Von "Ostinato" über "Freie Variationen" oder "Imitation und Umkehrung" in der Satztechnik bis zu programmatischen Ideen "Aus dem Tagebuch einer Fliege" oder den berühmten "Sechs Tänzen im bulgarischen Rhythmus", die den furiosen Abschluss dieses Jahrhundertwerks bilden. Die Henle-Urtextausgabe basiert auf dem in Vorbereitung befindlichen Band der Bartók-Gesamtausgabe, bereitet diesen aber durch gezielte Kommentierungen und Hinweise zu Bartóks Aufführungen speziell für die musikalische Praxis auf. Zudem werden die sechs Bände der 1940 erschienenen Erstausgabe zu drei praktischen Doppel-Bänden zusammengefasst, wodurch Anfängern wie Fortgeschrittenen jeweils ein optimaler Einstieg ermöglicht wird.
In seiner virtuosen Klavierbearbeitung von Schumanns "Widmung" ("Du meine Seele, du mein Herz") wendet Franz Liszt das verinnerlichte Lied in ein dramatisches Bekenntnis, das bei "Mein guter Geist, mein bess'res Ich" mit con somma passione gespielten Akkorden seinen klanggewaltigen Höhepunkt erreicht. Der Melodie ist in Liszts Autograph auch der Liedtext der Vorlage überlegt, den Titel hingegen ändert er zu "Liebeslied". Die 1848 in Leipzig erschienene Erstausgabe übernimmt dies getreu - weswegen dieselbe Melodie heute unter zwei verschiedenen Titeln bekannt ist. In Zusammenarbeit mit der Liszt-Forscherin Mária Eckhardt legt der Henle-Verlag diese bekannteste aller Liszt-Schumann-Bearbeitungen in bewährter Henle-Urtext-Qualität vor.
The rhythms and bass lines of Bikutsi, Mbala, Mangambeu, Ekang, Ashiko, Makossa, Tchamassi, and Makassi are notated here as one could hear them played throughout Cameroon and other regions of Africa. Discover many different ways of hearing and feeling each rhythm and open new doors for your creativity, regardless which style of music you are playing.
21 Solo-Etüden über Standard-Akkordfolgen. Die Vokalistin kann über die Steotrennung weggedreht werden. Für die ersten drei Titel wurden alle Scat-Silben notiert. Dieses Buch/CD-Set ist kompatibel mit den anderen Sets der Jazz Conception ReiheSchwierigkeitsgrad: 3-4
In Ancient Greeks in their own Words, historian Matthew Dillon reveals the nature of everyday life in the classical world. Using a series of telling extracts from Greek literature to provide a picture of their customs, concerns and underlying values, he allows the people to speak for themselves, both in the formal language of public office and in the colloquial speech of the household and the street. Their words reveal activities and opinions which are sometimes remarkably similar to those of the modern day, but which are otherwise so different that they are difficult for us to understand. Through everything from poetry, hymns and war-songs to official documents, inscriptions, laws, histories, funerary monuments, war memorials and graffiti, this book records not only the lives of famous Greeks like Sophocles and Aristotle, but also those of ordinary individuals. In Ancient Greeks in their own Words, glimpse the public and private facets of their everyday life, and gain an insight into the mentality of the ancient Greeks. Autorid: Matthew Dillon
Als Maria Anna Mozart, genannt Nannerl, Klavierunterricht erhalten sollte, schenkte der Vater ihr ein Notenheft, in das er und andere nach und nach kleine Vortragsstücke schrieben. Ihr Bruder Wolfgang Amadeus übernahm bald darauf das Buch von seiner älteren Schwester. Schon früh legte er ein besonderes Talent für das Komponieren zutage, worauf sein Vater die ersten Werke seines Sohnes ebenfalls in dieses Notenbuch eintrug. Das "Nannerl-Notenbuch" enthält somit 17 Stücke des fünf- bis achtjährigen Mozart - alle leicht zu spielen; ein Klassiker für den ersten Klavierunterricht. Unsere Ausgabe ist dem Gesamtband der Klavierstücke Mozarts, HN 22, entnommen, versehen mit einem neuen, eigens für Einsteiger formulierten Vorwort des Herausgebers Ullrich Scheideler.
The composition and publication of the first two volumes of Liszt's "Années de pèlerinage" are closely interlinked. Barely a year after returning from Switzerland, Liszt and his companion Marie d'Agoult set off in August 1837 on a trip to Italy which was to last over two years. In the "Switzerland" volume the composer portrayed first and foremost the nature, landscape and history of the country in his music, whereas the "Italy" part is devoted to impressions from literature (Petrarch, Dante) and the visual arts (Raffael, Michelangelo). The total of seven pieces, the high point of which is the "Dante" Sonata at the end, were composed between 1838 and 1849, but parts were reworked several times before their publication in 1858. The "Venezia e Napoli" volume, published three years later as a supplement, is available separately as HN 985. In this revised edition, a manuscript copy of no. 2 with corrections by Liszt (the engraver's copy) has also been evaluated for the first time. The new fingering is by Swiss pianist Francesco Piemontesi.
Um in die Traumwelt des französischen Impressionismus einzutauchen, braucht man kein Virtuose am Klavier zu sein. Mit Debussy fällt der Einstieg besonders leicht, da er es versteht, auch mit einfachen technischen Mitteln meisterhafte Miniaturen voller poetischer Tiefe zu schaffen. Clair de lune ist hierfür das wohl bekannteste, aber bei weitem nicht das einzige Beispiel, wie unsere Auswahl belegt. Und wer sich erfolgreich durch den Band gespielt hat, kann mit dem abschließenden La Cathédrale engloutie schon ein veritables Konzertstück zum Vortrag bringen.
Jazz Improvisation & Pentatonic von Adelhard Roidinger ist eine umfangreiche Sammlung von Skalen und Akkorden und gibt praktische Hinweise, wie diese im Jazz verwendet werden können.
Nur wenige Monate währte Schumanns stürmische Liebe zur kaum 18-jährigen Ernestine von Fricken, obwohl es dabei immerhin bis zur heimlichen Verlobung gekommen war. Dennoch verdanken wir dieser Verbindung eine von Schumanns meistgespielten Kompositionen. Einige der 21 Charakterstücke sind nach Figuren der Commedia dell'Arte benannt, andere nach fiktiven Persönlichkeiten wie Florestan und Eusebius, in denen Schumann seine eigene Doppelnatur erkannte. Wie die einzelnen Figuren mit konkreten Personen aus Schumanns Umfeld verknüpft sind, und was sich hinter den immer wiederkehrenden Notenzitaten as-c-h oder a-es-c-h verbirgt, verrät der Herausgeber in den ausführlichen Erläuterungen dieser neu überarbeiteten Ausgabe.?
Während Brahms' Ungarische Tänze auf glanz- und schwungvolle Virtuosität setzen, treten seine 16 Walzer op. 39 bescheidener und intimer auf. An Eingängigkeit stehen sie den Tänzen jedoch in nichts nach: Wer kennt nicht die sich sanft wiegende Nr. 14, eine Melodie, die zu den bekanntesten Einfällen aus Brahms' Feder gehört. Sein Verleger muss den Erfolg dieser Sammlung vorausgeahnt haben, denn kurz nach Erscheinen der ursprünglichen, vierhändigen Fassung 1866, bat er den Komponisten auch um eine Fassung für Klavier zu zwei Händen. Diese legen wir nun in einer revidierten Ausgabe vor, basierend auf dem Notentext der neuen Brahms-Gesamtausgabe.
"Methodisch" sind Telemanns 1728 erschienene Sonaten im Sprachgebrauch der Zeit, weil sie der schlichten Melodielinie des Soloinstruments in den Kopfsätzen jeweils eine zweite, ausgezierte Variante beigeben. Diese instruktive und gleichzeitig überaus spielfreudige Musik sei nun den Flötisten und Geigern unserer Tage anempfohlen. Die üppig ausgestattete Neuerscheinung verfügt über eine Solo- und eine Basso-Continuo-Stimme, in denen die jeweils andere Stimme zur Orientierung mitläuft; eine Stimme, die nur die Basslinie (mit Ziffern) wiedergibt, ergänzt das Angebot. In die Henle-Ausgabe eingebunden ist die Partitur mit einer stilgerechten Generalbassaussetzung.
This book tells the material and intellectual history of several translations of Thucydides' History of the Peloponnesian War, from Lorenzo Valla's first Latin rendering in 1452, to the publication of Thomas Hobbes' English version in 1629. As Valla's manuscript passed through the hands of several editors and publishers who rendered it into print, the History of the Peloponnesian War also underwent a series of significant adaptations and changes, most telling in the vernacular versions in French (Claude de Seyssel, 1527), Italian (Francesco Strozzi, 1545), English (Thomas Nicholls, 1550), and Spanish (Diego Gracián, 1564) that eventually emerged. These translations were often motivated by various political or expedient uses, which the format of the printed manuscripts reveals. The book concludes with an in-depth look at the debut in print of one the most relevant political philosophers of modernity, Thomas Hobbes' Eight Bookes of the Peloponnesian Warre. Readers will come away understanding the profound extent to which the material history of a text conditions its reception and status, and our very sense of history itself. Autorid: José María Pérez Fernández
A parable about the life of Jesus, this classic book for children is a moving fable of dreaming and being used for God. Featuring beautiful illustrations from Tim Jonke, The Tale of Three Trees is a bestselling classic children's book inspired by a traditional folktale that tells the story of Jesus's life from a new and unusual point of view. That of three trees, who discuss what they want to become when they grow up. When they are felled, it seems as if all their dreams are over. But their wishes come true in a way they never expected, each tree is destined to play an important part in key events of Jesus's life. A moving folktale about Jesus's life for children, The Tale of Three Trees can also be shared out loud with the whole family. Perfect for Easter, Christmas, and a baby dedication gift. Both children and adults will be deeply touched by the beautiful message of the book, that even when life doesn't seem to be going our way, God has a plan for us and works for His good through all things. Autorid: Tim Jonke, Angela E Hunt
Transkriptionen der Klavierbegleitung. Das mp3-Pack enthält Einspielungen in zwei Versionen von jedem Stück, eine Komplettversion mit Klavier und eine Abmischung ohne Klavier. Spielen Sie mit Peter Washington und begleiten Sie Jim Snidero (as), Eric Alexander (Ts), Ryan Kisor (Trp) oder Slide Hampton (Tbn).Schwierigkeitsgrad: 2-3
Wer kennt nicht Johann Sebastian Bachs Chaconne, das Schlussstück aus seiner Partita d-moll für Violine solo? Immer wieder waren Komponisten inspiriert, dieses Ausnahmewerk auch für andere Instrumente zu erschließen. Das vielleicht berühmteste Arrangement stammt von Ferruccio Busoni. Ohne sich von Bachs Vorlage zu weit zu entfernen, verfolgte er das Ziel, die Virtuosität des Streichersatzes auf die Gegebenheiten des Tasteninstrumentes zu übertragen. So schuf Busoni einen Klaviersatz, der die Möglichkeiten des modernen Flügels kongenial ausreizt. Unsere Urtextausgabe wertet neben traditionellen Quellen in bisher nicht dagewesener Akribie eine Klavierrolle aus, auf der Busoni selbst zu hören ist. Den Fingersatz steuert kein Geringerer als Marc-André Hamelin bei.
Von Carl Philipp Emanuels Flötenkonzerten ist das Werk in d-moll mit Abstand am bekanntesten. Dabei wurde dessen Authentizität immer wieder in Zweifel gezogen. Sicher vom Bach-Sohn stammt eine Fassung des gleichen Konzertes für Cembalo und Orchester, die daher stets als die Originalfassung galt. Ein genaues Studium aller Quellenfunde legt allerdings den Schluss nahe, dass Bach zuerst die Flötenfassung komponierte. Unser Herausgeber, der Flötist András Adorján, kann somit einen von zahlreichen Überlieferungsfehlern bereinigten Notentext vorlegen. Abgerundet wird die Edition von einem Vorwort des Experten für Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfram Enßlin.
Ludwig van Beethovens zwei Romanzen für Violine und Orchester in G-dur op. 40 und F-dur op. 50 sind dankbare Solostücke, die virtuose Technik und gestalterisches Feingefühl verlangen. Ihre einfache Anlage mit noblen Melodien und virtuosen Ausschmückungen im weiteren Verlauf machten sie schon zu Lebzeiten Beethovens beliebt. Die Klavierpartitur dieser Ausgabe basiert auf dem Urtext der Beethoven-Gesamtausgabe. Ernst Herttrich wartet im Vorwort der Henle-Urtextausgabe mit vielen interessanten Detailinformationen zu Entstehungsgeschichte und Anlage der beiden Romanzen auf. Die Fingersatzbezeichnungen stammen vom Violinvirtuosen Wolfgang Schneiderhan. Außerdem liegt eine unbezeichnete Solostimme bei.
Antonín Dvoráks Kammermusikschaffen umfasst mehr als vierzig Werke. Und dass er so rasch über die Grenzen Böhmens hinaus bekannt wurde, hat er nicht zuletzt vielen anspruchsvollen Musikliebhabern zu verdanken, die seine Werke gerne spielten. Im 19. Jahrhundert war häusliches Musizieren überall verbreitet. Auch Dvoráks Romantische Stücke für Violine und Klavier op. 75 waren zum Musizieren im privaten Kreis gedacht. Als Grundlage dieser Urtextausgabe zu op. 75 diente Dvoráks Autograph. Das Vorwort liefert viele Details zur Entstehungsgeschichte des Werks, das ursprünglich als Streichtrio konzipiert war. Als Herausgeber dieser Ausgabe konnte der Dvorák-Spezialist Milan Pospísil gewonnen werden.
"Ein Rondo für das Klavier allein", notierte Mozart am 11. März 1787 in seinem eigenhändigen Werkverzeichnis. Das ist aber auch schon alles, was man über die Entstehung dieses Stückes weiß. Immerhin gab Mozart es kurz darauf zum Druck. Mit seinem gleichzeitig verspielten und doch leicht melancholischen Charakter ist es eine der herausragenden Kompositionen Mozarts für das Klavier.
1838 klagte Robert Schumann: "Das Klavier wird mir zu enge, ich höre bei meinen jetzigen Kompositionen oft noch eine Menge Sachen, die ich kaum andeuten kann." So widmete sich Schumann 1840 vor allem dem Lied. In den nächsten Jahren folgten Symphonien und Kammermusikwerke. Die "Märchenbilder op. 113 für Viola (oder Violine) und Klavier" schrieb Schumann im März 1851. In den vier kurzen Charakterstücken herrscht eine elegische Stimmung. Als Überschriften tragen die vier Sätze nicht etwa Märchentitel, sondern schlicht Tempobezeichnungen: "Nicht schnell", "Lebhaft", "Rasch" und abschließend "Langsam, mit melancholischem Ausdruck". Das Autograph war bislang nicht zugänglich und wird in dieser Urtextausgabe erstmals ausgewertet. Dadurch konnten einige zweifelhafte Textstellen geklärt werden.
"... als Deine Braut mußt Du mir durchaus noch etwas dediciren, und da weiß ich denn doch nichts Zarteres als diese 3 Romanzen, besonders die Mittelste, die ja das schönste Liebesduett." Mit diesen Worten erhob Clara Schumann Anspruch auf die Widmung der Romanzen, die Robert ihr 1839 als Weihnachtsgeschenk überreicht hatte. Robert jedoch betrachtete sie als ihrer "nicht gut u. würdig genug". Später zählte er die Romanzen allerdings zu seinen gelungensten Werken; besonders die erwähnte "mittelste" gehört sicherlich zu seinen schönsten melodischen Eingebungen. Auch diese Urtext-Edition wurde dem aktuellen Stand der Schumann-Forschung angepasst und mit einem ausführlichen quellenkritischen Textteil versehen.?
Eines der wichtigsten und schönsten Klavierwerke Mendelssohns wurde von Ullrich Scheideler auf den Prüfstein der Quellenkritik gelegt und mit umfassendem Kommentarteil hiermit neu herausgegeben.In der Erstfassung von 1828 wurde das spritzige Bravourstück noch als "Etude" bezeichnet. Zwei Jahre später wollte Mendelssohn das Werk der jugendlichen Klaviervirtuosin Delphine von Schauroth überreichen, der er gerade den Hof machte. Für sie gestaltete er das Werk unter dem neuen Titel "Rondo capriccioso" noch deutlich brillanter und fügte ein - so steht es in einem Brief an Fanny - "rührendes Einleitungsadagio" hinzu. In dieser Form stellt das Werk bis heute alle fortgeschrittenen Pianisten vor reizvolle und dankbare Aufgaben.?
Von der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem hochrangigen Künstler Murray Perahia zeugt eine weitere Ausgabe unserer viel beachteten Beethoven-Revisionen. Diesmal hat sich das bewährte Herausgeberteam Gertsch/Perahia einem wahren Monumentalwerk gewidmet: Beethovens berühmte "Waldsteinsonate" entstand in zeitlicher Nähe zur "Eroica" und den ersten Skizzen zu "Fidelio"; bereits der erste Satz übertrifft an Kühnheiten alles, was bis dahin gewagt worden war. Beethoven widmete sie seinem Freund und Förderer, dem Grafen von Waldstein. Wie immer gibt Murray Perahia nicht nur wertvolle Fingersatzempfehlungen, sondern teilt in einem kurzen Essay auch einige persönliche Gedanken zu diesem Werk mit.?
Nachdem vor einigen Jahren bereits der "Elefant" aus dem "Karneval der Tiere" Einzug in unseren Katalog hielt, öffnen wir nun den Vorhang für einen weiteren Auftritt: das stolz-erhabene Solo des "Schwans". Die klangvolle Romanze für Violoncello, im Original von zwei Klavieren begleitet, wurde mit besonderer Erlaubnis des Komponisten vom Veranstalter und Cellisten der Uraufführung, Charles Lebouc, für Violoncello und ein Klavier eingerichtet. Unsere Ausgabe macht diese Fassung des beliebten Cello-Evergreens erstmals im Urtext zugänglich. Die Stimme des 2. Klaviers geben wir im Kleinstich wieder und erlauben somit einen Vergleich zwischen beiden Fassungen.